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Freitag, 20. Juli: Willy DeVille Band (USA)

Das stilistische Repertoire des eklektizistische Künstler Willy DeVille kennt keinerlei Grenzen. Er ist ein Künstler der Sonderklasse, mit einem extravaganten Aussehen. Es hat lange gedauert, bis er seinen eigenen künstlerischen Stil gefunden hat. Das Leben der “singenden Bohnenstange”, wie er in den Anfangszeiten seiner ersten Band Mink DeVille genannt wurde, hätte wohl kaum wechselhafter verlaufen können.

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Preisgekrönte Alben, 1980 die Wahl zur Stimme des Jahres, der Drogentod seiner Frau und die eigene Sucht gehören zur bemerkenswerten Biographie des Jimi Hendrix- und Bob Dylan-Anhängers. Willy De Ville kommt 1950 in New York zur Welt. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in London kehrt er schließlich nach San Francisco zurück, um dort die Bands “Lazy Eights” und “Billy De Sade & The Marquis” zu formieren. Zu Weltruhm gelangt er mit “Mink DeVille”. Das Debütalbum “Cabretta” veranlasst 1977 die gesamte Musikpresse zu Lobeshymnen.

Das Rolling Stone Magazin kürt es mit seinem urbanen Rock’n'Roll - Rhythm’n'Blues zum “Best Album Of The Year”. Der deutsche Musikexpress schrieb: “Willy ist der Prototyp eines Rock’n'Roll-Menschen. Seine Stimme ist rau, trocken, aufregend und dreckig, und in ihr schwingt die sinnliche Anmache, die uns Hörer zittern lässt”. Welthits wie „Chiva“ und „Cadillac Walk“ sicherten Willy DeVille einen Platz in der Hall of Fame. Mit Mark Knopfler von den Dire Straits entstand das illustre Album „Miracle“, hier erfand sich Willy DeVille nach Drogenproblemen neu. Heute, mit seiner großartigen Band, erfüllt sich der Musiker einen Wunsch an die Huldigung New Orleans.
Willy DeVille (voc. & git.); Darin Brown (piano); Mark Newman (git.); Bob Catalano (bass); Boris Kinberg (perc.); Shawn Murray (drums); Dorene & Yadonna Wise (backing voc.)

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