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Stephanie Nilles (USA)/ Alexi Murdoch (GB)

Fuck Off, Grizzly Bear/ Towards the sun

Aug ’11
4
19:30

th_stephanie_nillesEin Journalist hat einmal versucht, Stephanie Nilles Wirkung auf ihn zu beschreiben. Und dies war das Ergebnis: “Ella Fitzgerald on speed beating the…out of Regina Spektor!” Ihre Texte sind prägnant und ironisch und wunderbar schnoddrig. Man hat das Gefühl, einen jungen weiblichen Tom Waits in den Ohren zu haben. Geboren wurde die Sängerin und Pianistin in Chicago, inzwischen lebt sie in New Orleans. Stephanie Nilles wollte unbedingt Konzertpianistin werden. Mit Freude und Ehrgeiz studierte sie klassische Klavierliteratur, stürzte sich in erste Wettbewerbe und schrieb sich schließlich an einer Musikhochschule in Cleveland ein. Während des Studiums begann sie zu spüren, dass die klassische Ausbildung nicht ihrem Blick aufs Leben und auf die Welt entsprach. Sie machte den Abschluß - und stieg aus. Die quirlige Frau, die immer schon skurille Texte verfasst hatte, schrieb Songs, am ehesten den Gattungen Folk und Blues zuzuordnen. „She weaves it into her music, which growls like Eartha Kitt and bites like Tom Waits … Nilles is just the kind of treasure that music aficionados love to discover.” -The Tennessee Journalist.

th_alexi_murdoch_photo-credit-jessica-shokrianDas Rockmagazin Rolling Stone bezeichnet Alexi Murdoch als den nächsten Nick Drake, ein neues Wunder der Indie/Folk Szene und listen ihn als „someone to watch“. Seine neueste Veröffentlichung, Towards the sun“, ist definitiv ein Lieblingstück. Die Musik ist meisterhaft arrangiert, seine Stimme wunderschön (und auch sein leicht schottischer Akzent, der gelegentlich durchsickert) und die akustischen Gitarrenklänge sind ein Ohrenschmaus – Alexi Murdoch ist ein aufgehender Stern. Alexi Murdoch, geboren in London, wuchs in Schottland auf und zog in die USA, um an der Duke University Philosophie zu studieren, landete aber letztendlich in Los Angeles. Alexi Murdoch’s dunkle, zarte Stimme und sein dezentes, akustisches Gitarrenspiel nahmen Publikum wie Presse im Sturm – ganz zu schweigen von großen Plattenlabels. Er spielte auf dem Sundance Film Festival und dort entdeckte ihn Sam Mendes (Zeiten des Aufruhrs). In Sam Mendes’ neuem Film ‚Away we Go‘ spielt der Soundtrack die dritte Hauptrolle. Murdochs Stimme hat Raumklang und Tiefe, die Musik ist intim und fordernd. Stimme und Gitarre im perfekten Zusammenspiel, die gedämpften Melodien zaubern dazu eine leicht unheimlich anmutende Atmosphäre. Alexi Murdoch versteht es ausgezeichnet, seine Stimme mit der Gitarre zu amalgieren um eine Stimmung zu schaffen, die gleichermaßen heiter wie melancholisch stimmt. Über die Qualität von “Towards the sun” und die unglaubliche Nähe zu Nick Drake kann man nur staunen.
Nicht nur die Freunde von Nick Drake, Elliott Smith oder Neil Halstead sollten sich den Namen Alexi Murdoch gut einprägen. Unbedingter Tipp!

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