Menü

Freitag, 4. Juli: Triosence / Nils Wülker Group (D)

Triosence (Quelle: www.triosence.de)
Triosence (Quelle: www.triosence.de)

Der Stern nennt sie „die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz - und in der Tat sorgt das Trio um den Pianisten Bernhard Schüler mit Stefan Emig (Schlagzeug) und Matthias Nowak (Bass) seit einigen Jahren zunehmend für Furore in der Fachpresse: „Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“, „Ein unter die Haut gehendes Highlight“, „Bei der Musik geht auch im Westen die Sonne auf“ … – so lobt die Fachpresse. Seit dem Bestehen der Band im Jahr 1999 hat Triosence in Deutschland so ziemlich alles abgeräumt, was es an Jazzpreisen zu gewinnen gibt. Nach dem 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ folgte der Ostseejazzförderpreis, der Studiopreis des Deutschlandsfunks, der Kulturförderpreis der Stadt Kassel und vieles andere bis hin zur Nominierung zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den besten Neueinstieg in die Internationalen Jazzcharts in Deutschland. Die “Trio-Essenz“ liegt in der Gleichberechtigung von Klavier, Bass und Schlagzeug; in den Eigenkompositionen von Bernhard Schüler werfen sich die drei die Bälle virtuos zu – Klavierjazz par excellence.

Nils Wülker (Quelle: nilswuelker.com)
Nils Wülker (Quelle: nilswuelker.com)

Mit Till Brönner wird Nils Wülker oft verglichen. Warm und essentiell klar reduziert setzt das neue deutsche Wunderkind seine Trompete ein. Für die FAZ ist er “eine der ganz großen Jazznachwuchshoffnungen”. Das bringt auch die für Entdeckungen zuständigen Macher des Bayerischen Rundfunks auf den Plan. Sie suchen für ihren nächtlichen Spacenight-Kult einen neuen Kick. Den hat Nils Wülker ihrer Sendung verschafft, indem er den Jazz in neue Sphären führt. “Spacelight Vol.10″ geht kompositorisch komplett auf Nils Wülkers Kappe.

Mit “My Game” hat er schon sein drittes Werk realisiert. „Stellar“ nennt dies die „Welt“.Das klingt virtuos und ideenreich, Wülkers Ansatz am Flügelhorn ist perfekt und voller lichter Wärme. Die Kompositionen sind von schnörkelloser Gradlinigkeit und vibrierender Intensität. Trompeter Nils Wülker kann swingend wie Herb Alpert klingen und aggressiv wie Tomasz Stanko - und er kann im gesamten Spektrum zwischen Bop und Pop absolut trittsicher komponieren.

Nils Wülker (trumpet, fluegelhorn); Jan vn Klewitz (alto & soprano sax); Lars Duppler (piano, fender rhodes); Dietmar Fuhr (double bass); Jens Dohle (drums, perc.).

Kommentieren ist momentan nicht möglich.