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Earth Wind & Fire Experience feat. The Al McKay Allstars

(USA) / Das Konzert ist ausverkauft

Aug ’11
17
19:30
Aug ’11
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earth-wind-and-fire-experience-featthe-al-mckay-allstarsIm zarten Alter von 18 Jahren - im herrlichen Jahr 1966 war das - lief Grünschnabel Al McKay frisch zugereist aus Louisiana in L.A. einem gewissen Ike Turner über den Weg. Dem zeigte er seine lang geübten Jugendzimmer-Gitarrenkünste und fand sich - so was gibt´s - unversehens auf der großen Bühne wieder, unterwegs durch die Staaten mit Ike & Tina Turners Revue und mitten hinein in ein unwahrscheinlich reiches, herrliches Musikerleben!

earth-wind-and-fire-experience-featthe-al-mckay-allstars-4Die Turner-Lehrjahre dauerten nur kurz für Al McKay, bald schon wurde er (gerade 20jährig) in L.A. zu einem der angesagtesten Session-Musiker, bei dem Größen von Isaac Hayes bis Charles Wright, von Pearl Bailey bis Sammy Davis jr. anklopften. Ebenfalls im hippie-bewegten L.A. startete zu dieser Zeit das Brüderpaar Verdine und Maurice White mit einer neuen Formation namens Earth, Wind and Fire. Der Erfolg war nicht sonderlich groß, die Mischung aus Soul und R&B mit afrikanischen Rhythmen fiel noch nicht auf fruchtbaren Boden. Al McKay stieg 1973 bei den Brüdern White ein, und endlich schien auch die Zeit reif für den esoterisch angehauchten, klassischen Afro-Fusion-Sound unter dem Zeichen von Sonnengott & E-Gitarre. Earth, Wind & Fire starteten spätestens mit dem 1975er Album „That’s the way of the world” eine internationale Karriere und prägten sowohl das zu Ende gehende Hippie- als auch das beginnende Disco-Zeitalter ganz entscheidend mit.

earth-wind-and-fire-experience-featthe-al-mckay-allstars-3Und mitten drin stand immer Al “The Hurricane” McKay. Er bediente zwischen Pyro-Technik und Flatter-Outfit die Rhythmus-Gitarre, schrieb einige der größten Hits mit (wie „September” oder „Saturday Nite”), und fungierte neben Gründer Maurice White als Produzent. 1981, nach sieben Jahren, hatte McKay erst einmal genug. Er zog sich von der Bühne zurück, produzierte die Alben von Kollegen wie Carl Anderson und den Temptations, und arbeitete hauptberuflich als frisch gebackener alleinerziehender Vater eines Sohnes. In den Neunzigern juckte es dann McKay doch wieder in den Gitarren-Fingern. Er formierte aus alten Freunden und Kollegen eine Art Super-Band, geschaffen einzig und allein für großartigste, mitreißende Disco-Funk-Liveauftritte: die 14-köpfige „Al McKay All Stars”. Mit ihnen reist er nun bis heute um die Welt, in ganz verschiedenen Konstellationen aus alten EW&F-Kollegen, namhaften Gästen wie Ed Wynne von den Doobie Brothers oder Bill Churchville von Tower of Power, und hochklassigen Session-Musikern aus Los Angeles. Gemeinsam tragen sie ein Stück des Lebensgefühls der 70er Jahre weiter, der überbordenden Earth, Wind & Fire Experience. Und ja, seien wir ehrlich: ohne diese 70er-Sonne wäre die Welt wirklich ein wenig ärmer.

Al McKay, guitar; Ben Dowling, Dean Gant, keyboards; Freddie Flewelen, bass; Stephen Reid, trumet; Justin Kirk, trombone; Ed Wynne, saxophone; Aaron Haggerty, drums; Michael Harris, trumpet; David Leach, percussion; Devere Duckett, Tim Owens, Claude Woods, vocals

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