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Edgar Knecht Quartett (D)

Good Morning Lilofee

Aug ’11
20
19:30

edgar-knechtknecht_a4„Eine solche Musik hat die Welt wohl noch nicht gehört“ schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Jazzpodium findet Edgar Knechts Musik „schlichtweg grandios“ und der Kölner Stadtanzeiger hält ihn für einen „der besten Jazz-Pianisten Deutschlands“. In der Tat kommt kaum ein Jazz-Pianist an die Virtuosität aber auch an das Rhythmusgefühl von Edgar Knecht heran. Anfang 2009 wird er mit seiner Mischung aus Jazz, Klassik und Weltmusik auf dem legendären Jazzfestival in Havanna von einem Weltpublikum stürmisch gefeiert. „One of the most important musicians presented at the Jazz Festival Havana 2009!” schwärmte Jorge Alvarado vom Instituto Cubano de Radio y Televisión in Havanna.

Nun ist seine erste Trio-CD „Good morning Lilofee“ erschienen und wird von Kritik und Publikum gleichermaßen als „sensationelles Album“ umjubelt. Denn Edgar Knecht glückt ein ganz eigener und neuer Zugang zur scheinbar verlorenen Tradition. Der Tastenvirtuose unterzieht den dahinsiechenden deutschen Volkssong einer Frischzellenkur aus Jazz und Weltmusik. Dabei „gelingt es, den tradionellen Liedern dermaßen viel neues Leben und Modernität einzuhauchen, dass es wohl auch dem letzten Skeptiker den Atem verschlägt“, befindet ein Musikkritiker. Wenn er und sein Trio ihre packenden Rhythmen und berührend schönen Melodien präsentieren, spürt das Publikum die große emotionale Kraft, die durch die Verbindung von frischen musikalischen Ideen mit dem eigenen Erbe entsteht. Da wird „Maria durch ein Dornwald ging“ zur unter die Haut gehenden Ballade und „Es war ein König in Thule“ zum Gipfeltreffen zwischen Beethoven und kubanischer Salsa. In „Froh zu sein bedarf es wenig“ feiern afrikanischer Sechsachtel- und deutscher Dreivierteltakt ein rauschendes Freudenfest. Und zur Krönung wird es an diesem Abend einige neue Stücke zu hören geben, die heute ihre Uraufführung feiern.

Wo immer Edgar Knecht und sein Trio ihre Musik aufführen hinterlassen sie ein bewegtes und begeistertes Publikum. Es bedarf manchmal so wenig, ein König zu sein. Edgar Knechts brilliantes Quartett wird von Rolf Denecke am Bass und Stephan Emig am Schlagzeug und Tobias Schulte an der Percussion komplettiert.

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