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Fink (GB)

Perfect Darkness

Aug ’12
2
19:30

FinkFink, wie diese kleinen Vögel, oder so, wie es im amerikanischen gemeint ist: Verräter. Fink, aka Fin Greenall, ist ein auch elektromusikalisch bewanderte Singer-Songwriter, seine frühen Reverenzen hat er im Trip-Trop und DJing. Ein Künstler, der keine Kompromisse macht und charmant an jeder Klischeefalle vorbei läuft . Fink zählt neben Kollegen wie José Gonzalez oder Bright Eyes zur Speerspitze der Neo-Folk und Singer/Songwriter Bewegung. In den vergangenen drei Jahren hat er gemeinsam mit Guy Whittaker (Bass) und Tim Thornton (Drums) mehr als 300 Konzerte gespielt, unter anderem mit Zero 7 und Massive Attack.
Darüber hinaus machte Fink Furore als Songschreiber für Künstler wie John Legend oder Amy Winehouse und Remixer für Elbow, Nina Simone oder Ryuchi Sakamoto, um nur einige zu nennen. Nach drei von den Kritikern gefeierte Alben folgt 2011 „Perfect Darkness“, ein weiteres emotionales, hypnotisierendes Werk. Der szenebekannte Finian Paul Greenall besinnt sich in „Perfect Darkness“ einmal mehr seiner Wurzeln und greift zur Akustikgitarre.

Es ist etwas Eigenes  an den Saiten der Gitarre, oder an Finks minimalistischen Arrangements, das seinem Gitarrenspiel eine besondere Kühle verleiht. Die markante Stimme, irgendwo zwischen rauh und zart, eisig und fragil, fügt sich in dieses klangliche Bild ein wie eine siebte Saite auf der Gitarre – dies ist der spezielle Fink-Flow. Fink veröffentlicht auf Ninja Tunes, einem Label, das an sich schon als ebenso individuelle wie innovative Genrebezeichnung gilt. Aber dort Folk? Ja – Fink ist die perfekte Blaupause für die schlichte Eleganz dieser Musik. Fink kling organisch und urban, erinnert zuweilen an Portishead, es strahlt aus der Dunkelheit, denn nach wohliger Melancholie gibt es immer einen überraschenden Twist, der für Licht sorgt. Dieser eigenartige Mix aus Folk, relaxten Grooves und Soul ist der perfekte Soundtrack für den Sommer.

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