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Schmidt (D)

Pop Noir

Aug ’13
3
19:30

17-schmidt_esther_haase_02521Schmidt ist ein Gesamtkunstwerk: jung, schön, mit einer rauchigen Stimme, glamorös inszeniert. Ihre Musik erinnert ein wenig an Katie Melua, manchmal an Adele oder auch Amy Winehouse, nur eleganter und zugleich verruchter. Ihren Stil nennt sie „Pop Noir“, und der ist vor allem eins: bezaubernd! „Ich bin all das, was Du in mir sehen willst“, sagt sie, durch den Rauchschleier ihrer Zigarette. Sanft, aber bestimmt. Mit einer Stimme wie ein Lockruf. Mit bildgewaltigen Anspielungen und Zitaten, optisch, atmosphärisch und musikalisch. Reminiszenzen an 20er Jahre- Dekadenz und Schwarz/Weiß-Ästhetik der 60er schmücken den Raum, in dem sie sich und ihren ‘Pop Noir’ inszeniert. Das ‘Pop’ darin atmet rauschhafte Lebenslust, abgehangenes Swingfeel und moderne Urbanität in ein und demselben Zug. Das ‘Noir’ entspringt ihrer Stimme und dem Dunklen, Lustvoll-Abgründigen, das sie besingt.

„Die Australien-Tournee mit Elton John war eine wirklich unglaubliche Geschichte, das Erlebte hat
selbst meine kühnsten Erwartungen noch übertroffen – wie in einem Traum, fast irreal,“ so die
Schmidt herself. „Ich habe das sehr genossen und viel für mich mitgenommen, auch für meine eigenen Konzerte, selbst wenn der gesamte Saal jetzt oft kleiner sein wird als Elton Johns Bühne allein. Aber genau das hat seinen eigenen, besonderen Reiz: die Clubs, das Publikum ganz nah,
manchmal sogar mit auf der Bühne.

Femme Schmidt / Tausend BerlinIch liebe einfach dieses spezielle Knistern, das entsteht, wenn ich den Leuten, für die ich singe, in die Augen schauen kann – und nun kann ich auch die in der zweiten Reihe wieder erkennen.“ Nach einem Konzert in Los Angeles im vergangenen Jahr hat Elton John sie vom Fleck weg für seine Konzerte im Land Down Under engagiert. In diesem Sommer geht sie wieder den eigenen Weg. Dieser führt von Sin City, einem Trip durch Epochen und Bewusstseinszustände, über opulent orchestrierte Balladen wie Stay bis hin zu extraordinären, aber nicht minder hitverdächtigen Songs wie In The Photo Booth, Vodoo Eyes oder Boom Boom. In Alain Delon spielen SCHMIDT und Chambers gekonnt mit dem Thema der britischen Sixties-Kultserie The Persuaders! (dt. Die Zwei; mit Roger Moore und Tony Curtis), für das erstmals eine Textbearbeitung genehmigt wurde; und so, wie dieser Song zwischen vielen Stilen und Klangwelten oszilliert, ist er in einer Weise die klingende Quintessenz des gesamten Albums: Femme SCHMIDT, produziert von niemand geringerem als Guy Chambers’mit ersten vollverantwortlicher Produktion seit Robbie Williams’ Escapology.

17-schmid_051Gemeinsam mit dem mehrfachen ECHO JAZZ -Preisträger Martin Tingvall schrieb SCHMIDT zuletzt den Titelsong „Heart Shaped Gun“ für den WDR-Tatort „Scheinwelten“. Der Song wurde einer der meist abgerufenen im ARD-Archiv.

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