Menü

Iyeoka (USA)

Say Yes

Jul ’14
24
19:30

th_iyeoka03Das ausverkaufte Konzert mit Iyeoka im vergangenen Sommer hat uns und das Publikum so begeistert, wir mussten sie wieder engagieren.

Iyeoka bedeutet frei übersetzt: „Respektiert mich!“. Aber das dürfte bei dieser Sängerin aus Boston mit nigerianischen Wurzeln sowieso nicht in Frage stehen. Mit Sade wird sie verglichen, auch mit Amy Winehouse und dies deutet schon einmal auf die enorme Spannweite ihrer Stimme hin. Iyeoka Ivie Okoawo komponiert und textet ihre Lieder selbst. Funk, HipHop und Soul paaren sich mit Eleganz und einer Prise Motown.
th_iyeoka01Die US- Sängerin schwimmt auf der Erfolgswelle ganz oben. Zu all den Auszeichnungen, die das Ausnahmetalent bereist ihr eigen nennen kann, gesellte sich nun ein Stipendium des TED (Technology, Entertainment, Design) Institute. Ihre Karriere begann sie im Kollektiv „ The Rock by Funk Tribe“. Hier wurde munter von Gospel über Jazz, HipHop und Blues bis zum elektronischen Funk experimentiert. Nach einigen Soloausflügen nahm Iyeoka mit Angelique Kidjo, Les Nubians, Sierra Leone´s Refugee All Stars sowie Vieux Farka Toure die Compilation: “In The Name Of Love: Africa Celebrates U2” auf. Noch bevor ihr viertes Album überhaupt veröffentlicht wurde, spielte der Song “The Yellow Brick Road Song” in der, in den USA überaus populären HBO Serie, “How To Make It In America” , inzwischen ist er Titelthema der USA Network’s Show “Fairly Legal.” Nun ist es endlich soweit und der Electric Soul von Iyeoka schwappt über den Atlantik mitten ins old europe.
„Simply Falling“ heisst das offizielle Video zu ihrer Veröffentlichung „Say yes“.
th_iyeoka_photo_credit_holger_johnAchtzehn Millionen Klicks, das kann sich hören lassen. Assoziationen an die elegante Opulenz alter James Bond Filme ruft diese Musik hervor, eine glamouröse, unwiderstehliche Soulballade. Doch diese Musik will nach Gegenwart klingen, nach 2013 und nicht nach 1980. In Iyeokas Sound-Ökonomie bleibt die Spannung stets spürbar, weil sie sich nie in dramatische Gesangs-Kaskaden oder protzigen Instumental-Soli entlädt. Diese, so gar nicht kühle, Schönheit steckt voller großartiger Balladen und kluger Genreverschmelzungen. „Say Yes“ wirkt, als hätte man Sade weitergedacht, ihren Sound in eine kühlere, technizistischere Zeit teleportiert. Ganz leicht „over the top“ - und eben dieses augenzwinkernde Element charakterisiert auch ihre Anmut.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.