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Wallis Bird (IRL/D)

Architectour

Aug ’14
1
19:30

th_Wallis Bird Architect Photos © Jens Oellermann„Die schier unglaubliche Energie dieser Musikerin könnte die Wirtschaft eines ganzen Staates aus der Krise kicken.“ Schrieb die Irish Times über Wallis Bird.

Im Gegensatz zu vielen anderen von den Medien hochgelobten Singer / Songwriterinnen, die jährlich als Neuentdeckungen an den Strand gespült und umso schneller wieder zurück ins offene Meer gezogen werden, besitzt die irische Sängerin Wallis Bird eine große Portion an Authentizität und Intelligenz die sie vor den “One Hit Wonder”-Fluten bewahrt. Die nach sechs Jahren in London soeben nach Berlin gezogene 32-jährige zweifache Gewinnerin des irischen Musikpreises (Meteor Awards) besitzt eine fulminante musikalische Bandbreite. Wallis Bird flüstert, sie schreit, sie ist zerbrechlich und sie kann auch wütend sein. Kaum eine andere irische Künstlerin versteht es so gut, sich mit viel Nachdruck Gehör zu verschaffen. Die gerade mal 1,60 m große Sängerin, Gitarristin und Songwriterin ist fürwahr ein unvergleichliches Temperamentsbündel, „eine der energetischsten Performer dieser Tage“, so der britische Daily Express, und für die französische Le Monde „die Entdeckung“ nach ihrem Auftritt beim hochkarätig besetzten Festival Rock en Seine.
th_Wallis Bird Architect Photos © Jens OellermannWallis verfügt über eine enorm ausdrucksvolle Stimme, deren Spektrum von zartem Flüstern bis hin zum explosiven Schreien reicht. Ihr extraordinäres Gitarrenspiel ist mal feinstes Handwerk, mal vulkanische Naturgewalt. Wallis Bird ist ein wahrer Derwisch an der Gitarre – mit der linkshändig seitenverkehrt gespielten Rechtshändergitarre hat sie zudem ihren ganz eigenen Stil entwickelt – expect anything from humming bird to strumming bird. Mit ihrem dritten Album – schlicht „Wallis Bird“ genannt – hat die 29-jährige Musikerin, die 2010 den Meteor Award, Irlands Pendant zum Echo, als beste irische Künstlerin gewann, die großen Festivals Europas beehrt. Trotzdem ist ihr mit ihrem neuen Album „Architect“ etwas gelungen, das allem bisher Erreichten die Krone aufsetzt. Denn der eigentliche Triumph von „Architect“ besteht nicht darin, dass Wallis Bird mit ihrem vierten Album auf Genregrenzen pfeift, sondern darin, ein um Elektro-Einflüsse geschärftes Profil zu zeigen.
Und wer “Wallis Bird” live erlebt, der weiß: Ihre Musik ist aus dem Sommer nicht mehr wegzudenken. Und zwar in Wiederholungsschleife. The Bird has arrived – Band inclusive.

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