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Gregory Porter (USA)

Liquid Spirit Tour

Aug ’14
14
19:30

th_gregory_porter_07_photo_by_shawn_petersGefeiert wird Gregory Porter, ein Baum von einem Mann, als Heilsbringer des Jazz.

Seit Kurt Elling hat es im Jazz keinen Sänger gegeben, der einen so glänzenden
Karriereeinstieg hinlegte wie Gregory Porter. Mit “Water” (2010) und “Be Good”
(2012), seinen beiden ersten, von der Kritik frenetisch gefeierten Alben für das Indie-Label Motéma Music, konnte sich Porter gleich als einer der besten zeitgenössischen Jazzsänger etablieren. Die Alben sind allesamt Grammy nominiert. Nun legt er bei Blue Note mit “Liquid Spirit” sein mit Spannung erwartetes drittes Soloalbum vor. Und Blue-Note-Präsident Don Was ermutigte den Sänger dazu, seiner einzigartigen künstlerischen Vision auch bei dem neuen Label treuzubleiben. “Ichbetrachte mich selbst definitiv als Jazzsänger, aber ich liebe den Blues, schwarzen Southern Soul und Gospelmusik nicht weniger”, definiert sich Porter.
th_gregory_porter_02_photo_by_shawn_peters“Diese Elemente finden immer ihren Weg in meine Musik. Und ich habe sie auch stets im Jazz wahrgenommen.” Porter verfügt über eine der fesselndsten und souligsten Baritonstimmen der Gegenwart. Er klingt wie ein junger Barry Withers und kann alles: Standards wie „ I Fall in Love too Easily“ genauso wie den wütenden Protestsong „Free“. In der New York Times schrieb Kritiker Nate Chinen: “Gregory Porter besitzt das meiste von dem, was man sich bei einem Jazzsänger wünscht, und vielleicht noch ein paar Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass man sie sich wünscht.” Jazzdiva Dee Dee Bridgewater ehrt Porter in der JazzTimes mit den folgenden Worten: “Einen Sänger wie ihn haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Er ist so ein wundervoller Songschreiber. Er erzählt einfach großartige Geschichten.” Porter besitzt tatsächlich eine erstaunliche Begabung dafür, ergreifende Songs, mit einer intim wirkenden und emotionalen Direktheit zu schreiben.
th_gregory_porter_03_photo_by_shawn_petersAuf “Liquid Spirit” setzt sich Porter mit ähnlichen Themen auseinander wie auf seinem Debütalbum “Water”: die Lieder handeln von Romantik, der Kindheit, und soziopolitischen Beobachtungen. Darüber hinaus interpretiert Gregory hier auf seine Art auch drei Klassiker: Dobie Grays Motown-Hit “The ‘In Crowd”, “Lonesome Lover” von Abbey Lincoln und Max Roach sowie den Jazzstandard “I Fall In Love Too Easily” aus der Feder von Jule Styne und Sammy Cahn. “Ich versuche, auf jedem Album etwas von den Leuten einzubringen, die mich zutiefst beeinflusst haben. ‘Lonesome Lover’ ist meine Liebeserklärung an Abbey Lincoln”, verrät Porter. Und die lieben wir auch….

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