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Òlafur Arnalds (ISL)

Neo-Klassik, Ambient, Soundtrack

Jul ’15
23
19:30

10-olafur-arnalds-tour-2015-colour-copyright-hedinn-eirickssonWenn Òlafur Arnalds in Konzerten seinen elektronischen Zauber auspackt, heisst es: Willkommen im Wunderland aus Streichern, elektronischem Piano und Synthesizern.  Als ein wesentliches Element für den Erfolg des britischen Dramas „Broadchurch“, das bisher alle britischen Zuschauerrekorde brach, gilt die eindringlich-hypnotische Musik des jungen Isänders Arnolds.

Als er als Drummer in Hardcore/Metal-Bands seine Karriere begann, dachte der junge Multiinstrumentalist und Komponist sicher nicht mal im Traum daran, dass er einmal der Klassik eine Frischzellenkur verpassen würde, im musikalischen Elfenbeinturm ist Òlafur so gar nicht sozialisiert. Der Isländer vermengt opulente, klassische Kompositionen mit modernen elektronischen Einflüssen. Òlafur Arnalds schafft eine Musik, die an Anmut kaum zu übertreffen ist. Die dramatisch, schönen isländischen Landschaftsbilder von Sigur Ros kommen in den Sinn. Mit seinen mittlerweile drei Alben spielt Òlafur, neben Kollegen wie James Blake, in der ersten Riege der jungen Popavantgarde. Multiinstrumentalisten, die mehr Instrumente beherrschen als die meisten Gitarristen Akkorde, mag es manchmal geben. Aber es gibt niemanden sonst in seiner Generation, der es so wundervoll versteht, klassische Musik für ein Publikum aufzubereiten, dass mit Pop groß geworden ist. Er bastelt mit dem Kollegen Janus Rasmussen unter dem Namen Kiasmus im Minimal-Techno Bereich, schrieb für das Random-Dance-Projekt die Musik und lieferte Hollywood die Filmmusiken für „Another happy day“ und „The Hunger Games“. Sein jüngstes Album „ For now I am winter“ klingt nach der isländischen Gletscherlandschaft.

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