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Jazzanova live! (D)

Of all the things / feat. Paul Randolph

Jul ’09
8
19:30

Bei Jazzanova gibt es immer einen großen Erklärungsbedarf: “Die ganze Zeit muss man den Leuten erklären, was da jetzt eigentlich der Sinn dahinter ist”, sagt Alexander Barck, einer der DJs von Jazzanova, mit einem ironischen Grinsen. “Manchmal ist das komisch für uns, weil wir uns selbst gar nicht diese Gedanken machen.

Jazzanova, Rechte: Ben WolfWir lieben Musik, hören sehr viel Musik - alt, neu - und machen gern Musik. Und das ist es. Ein spielerisches Umgehen damit”.”Klingt plausibel, ist aber stark untertrieben. Denn das sechsköpfige Clubkollektiv gehört weltweit zu den gefeierten Innovatoren im Dancefloor, im NuJazz, Broken Beat, im modernen Folk und Soul. Rund um den Globus beten DJs und Vinylfreaks Jazzanova an. Ihre Remixe für Masters At Work, Fat Freddys Drop, 4hero oder Ursula Rucker sind Kleinode. Aber auch für so verschiedene Künstler wie Lenny Kravitz, Common, Azymuth oder Calexico haben die sechs Berliner gerne das Kunststück gezeigt, unterschiedlichstes Ausgangsmaterial mit Respekt zu behandeln und dabei allem eine unverkennbare Jazzanova Sound-Signatur zu geben. Ihr Mentor, der englische Top A&R, Radiomacher und Labelgründer von Talkin Loud, Gilles Peterson, hatte es sofort erkannt und kontaktierte die Jungs direkt nach ihrer ersten Veröffentlichung, um einen Remix für die japanische United Future Organisation zu bekommen. Ausgezeichnete Laune wird die neueste Veröffentlichung des Berliner DJ- und Produzenten-Kollektivs Jazzanova verbreiten! Jazzanova gehören zur Speerspitze der internationalen Club-Szene. Ob Dancefloor, Acid Jazz, House, Latin oder Drum’n Bass - die Jungs vom Sonar Kollektiv wissen mit den Grooves umzugehen, auf den Plattentellern und im Studio.

2002 veröffentlichten sie ihren ersten Longplayer “In Between”, geradewegs zum Kritikerliebling avancierte. Einen gewaltigen Schritt nach vorn unternehmen Jazzanova mit ihrem neuen Album, das mit klassischen Soul-Anleihen groovt! Jazzanova hatten bei ihren Produktionen schon immer ein Ohr für ältere Klänge und setzten sich vor allem dadurch auch klar vom Dancefloor-Einerlei ab. Mal scheint ihre Musik auf dem soliden Klang verschollener Motown-Sessions der späten 60er Jahre zu gründen, dann wieder auf den cooleren Klängen des europäischen Jazz der 70er! Und dann spürt man in dieser Musik auch noch die Vibes des 21. Jahrhunderts, Musik, die nicht von Samples, Loops und Reproduktion lebt, sondern von Songs. Songs, die aus eigener Feder entstanden und mit unzähligen Musikern eingespielt wurden. Ein großartiges Feuerwerk musikalischer Ideen, gegossen in wunderbar mitreißende Soulsongs und Hip Hop-Tunes erwartet die Zuschauer im Konzert – natürlich auch mit ganz analogen Instrumenten.

Paul Randolph, voc., bass; Clara Hill,voc; Sebastian Studnitzky, keys; Kalle Kalima, git.;
Paul Kleber,bass; Tommy Baldu, drums, perc.; Sebastian Borkowski, woodwinds; David Ben Porat,trombone , voc.; Axel Reinemer, decks/perc.

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