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Klee (D)

support: Silvester (D)

Jul ’09
31
19:30

Die Band Silvester macht sich auf etwas anders zu machen. Weg von den ausgetretenen Pfaden, den vielbefahrenen Autobahnen des Deutschpop. Galionsfigur bei Sylvester ist die Hamburger Sängerin Naima die Musik und Text verantwortet. Pop und schräg, eindringlich, unpeinlich persönlich und auf der Tanzfläche zu
Hause. Sie erzählt, beschreibt und träumt sich durch die Texte.
Wunderbare Beats, und groovende Arrangements kommen von Gitarre, Bass und Schlagzeug.  Die Musik von Silvester pendelt zwischen Folk und Pop, zwischen Joni Mitchell und Madonna. Sie macht sich nichts aus Radioregeln obwohl wir Songs wie
„Jetzt fängt es endlich an“ dringend im Radio bräuchten.

Geht es um erstklassige Popmusik aus deutschen Landen, darf der Name Klee nicht fehlen. Die Kölner Band um Frontfrau Suzie Kerstgens steht für intelligentes Songwriting, ausgefeilte Instrumentierung und besitzt ausgewiesene Live-Qualitäten. Ihre Einflüsse bezieht die Band aus einem bunten Kaleidoskop des Pop und Rock. Klee sind die großen Romantiker des deutschen Pop.

24-klee-2Synthie-Sounds, druckvolles Schlagzeug und britisch angehauchte E-Gitarren gehen eine harmonische Liason ein. Oft temporeich und druckvoll inszeniert, schweben verträumte Melodien wärmend durch den Raum In einem ihrer größten Hits hat die Kölner Band „Gold“ besungen, jetzt greifen sie danach. Wie Goldschürfer so lange gesiebt, bis nur noch glänzende Nuggets übrigblieben: reine Popsongs mit großen, wahren Gefühlen, noch größeren Melodien und unwiderstehlichen Refrains. Klee haben auf „Berge versetzen“, ihrer letzten Veröffentlichung, die perfekte Symbiose gefunden aus Elementen britischer Gitarrenpopkunst und europäischer Elektronikkultur, aus edlem Schliff feiner Songjuwelen und kluger Auslotung komplexer Gefühlswelten „Zwischen Glauben und Vertrauen“ entwirft ein kleines, halb fiktives Panorama vom Leben in der Stadt, ein Song, für dessen Text ursprünglich gemeinsame Erinnerungen aus Barcelona Pate standen, die sich hier zu den Bausteinen eines metropolistischen Utopias zusammenfügen.

Diese Popdelikatesse mit verhaltenem New-Order-Basslauf erzählt, wie das Leben mit Freunden in der Stadt das urbane Lebensgefühl prägt, wie die Mischung aus Bildern und Gerüchen, Dingen und Gedanken die eigene Geschichte formt. Ein feinnerviges Sensorium bilden auch die filigranen Balladen: „Weine nicht“, sie ist das sensible Psychogramm einer offenbar zum Scheitern verurteilten Beziehung, in der die Worte des Trosts ruhelos durch die Zeilen geistern.

24-klee-1„Weil es Liebe ist“ ist eine melodisch wie poetisch betörende Liebeserklärung, abgerundet mit orchestralem Glanz zu einer Miniatursymphonie. Auch der Titelsong „Berge versetzen“ hat diesen erhaben klassischen Glanz. Klee sind keine zurückhaltende Studioband - im Gegenteil. Von jeher nehmen Live-Auftritte einen großen Raum im Schaffen des Quintetts ein.

Suzie Kerstgens, voc.; Sten Servaes, keys, voc.: Tom Deiniger, git.; Pele Götzer, bass,; Daniel Kingen, drums

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