Menü

Wallis Bird (IRL)

Aug ’16
4
19:30

19-04082016-wallisbird-photo-credit-christophthorwartlWallis Bird ist ein Liebling des Kulturzeltpublikums – da wollen wir auch mit ihr Geburtstag feiern.
„Die schier unglaubliche Energie dieser Musikerin könnte die Wirtschaft eines ganzen Landes aus der Krise kicken“, schrieb  die Irish Times. Fürwahr ist diese Sängerin ein unvergleichbares Temperamentsbündel und ein Derwisch an der Gitarre.
19-04082016-wallisbird-photo-credit-jens-oellermannIm Gegensatz zu vielen anderen von den Medien hochgelobten Singer / Songwriterinnen, die jährlich als Neuentdeckungen an den Strand gespült und umso schneller wieder zurück ins offene Meer gezogen werden, besitzt die irische Sängerin Wallis Bird eine große Portion an Authentizität und Intelligenz die sie vor den “One Hit Wonder”-Fluten bewahrt. Die nach sechs Jahren in London nach Berlin gezogene zweifache Gewinnerin des irischen Musikpreises (Meteor Awards) besitzt eine fulminante musikalische Bandbreite. Wallis Bird flüstert, sie schreit, sie ist zerbrechlich und sie kann auch wütend sein. Kaum eine andere irische Künstlerin versteht es so gut, sich mit viel Nachdruck Gehör zu verschaffen. Die gerade mal 1,60 m große Sängerin, Gitarristin und Songwriterin ist „eine der energetischsten Performer dieser Tage“, so der britische Daily Express, und für die französische Le Monde „die Entdeckung“ nach ihrem Auftritt beim hochkarätig besetzten Festival Rock en Seine. Wallis verfügt über eine enorm ausdrucksvolle Stimme, deren Spektrum von zartem Flüstern bis hin zum explosiven Schreien reicht. Ihr extraordinäres Gitarrenspiel ist mal feinstes Handwerk, mal vulkanische Naturgewalt. Wallis Bird ist ein wahrer Derwisch an der Gitarre – mit der linkshändig seitenverkehrt gespielten Rechtshändergitarre hat sie zudem ihren ganz eigenen Stil entwickelt  – expect anything from humming bird to strumming bird. Mit ihrem dritten Album – schlicht „Wallis Bird“ genannt – hat  die Musikerin, die 2010 den Meteor Award, Irlands Pendant zum Echo, als beste irische Künstlerin gewann, die großen Festivals Europas beehrt. Trotzdem  ist ihr mit  ihrem  neuen  Album „Architect“ etwas gelungen,  das allem  bisher Erreichten  die  Krone  aufsetzt.  Denn  der  eigentliche  Triumph von „Architect“   besteht  nicht darin,  dass Wallis  Bird  mit ihrem vierten Album auf Genregrenzen pfeift, sondern darin, ein um Elektro-Einflüsse geschärftes Profil zu zeigen.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.