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Donnerstag, 2. August: Roberto Fonseca (Cuba)

Roberto FonsecaRobertos Karriere nahm eine unerwartete Wendung, als er mit den Legenden des Buena Vista Social Club in Kontakt kam: mit Rubén González, Ibrahim Ferrer, Omara Portuondo, Cachaito López, Guajiro Mirabal, Manuel Galbán. 2001 bot man ihm an, im Ibrahim Ferrer Orchestra Rubén González zu ersetzen; in mehr als 400 Konzerten von Ferrer übernahm Roberto daraufhin den Klavier- und Keyboard-Part. 2002 wurde er auch Mitglied in der Band von Omara Portuondo. Beim Tokyo Jazz Festival 2002 wurde er als Solist gefeiert und trat mit Herbie Hancock, Wayne Shorter und Michael Brecker auf.

Beginn: 19.30 Uhr,
VVK: 16 Euro & 1,50 Euro Vorverkaufsgebühr, Abendkasse: 18 Euro

Roberto Fonseca, in Havanna geboren, gilt als der bedeutenste Pianist seiner Generation. Seit Beginn seiner internationalen Karriere erstaunt der Musiker Publikum wie Kritiker mit seiner einzigartigen Kombination aus Virtuosität, Charisma und Authenzität. Unerschöpflich scheint das Reservoire un die schöpferische Energie dieses Menschen. Er findet noch Zeit für „Agnes B.“ zu modeln und mit seiner Band an so renommierten Orten wie der Royal Albert Hall oder der Alten Oper in Frankfurt Konzerte zu geben. Er flirtet mit Jungle, drum’n’bass, Klassik und Soul, dabei hat der Pianist die Wurzeln der kubanischen Musik sehr präzise studiert. Er liebt das percussive Element, bringt das afro-cubanische ins Spiel und nebenbei entlockt er seinem Synthezizer ein flirrendes Steel-Drum-Solo. Es ist nicht allein das musikalische Können, dass das Spiel von Roberto Fonseca auszeichnet, es ist auch das Studium der an Zitaten reichen kubanischen Musik, ihrer vielfältigen Einflüsse und das Wissen um all jene Erkundungen , die geradewegs in die Zukunft führen. Roberto Fonseca ist immer wieder ein überwältigendes Konzerterlebnis. Seine Art, Klavier zu spielen, ist virtuos, voller Feuer, unvorhersehbar, manchmal sogar fast orchestral. In Ibrahim Ferrers Worten: “Kann der Junge spielen!” Fonseca mischt kubanischen Soul mit Jazz-Finessen, glänzt mit unglaublichen Energieläufen über die Tasten, einem Anflug von Monkscher Sperrigkeit und einem feinen Sinn für poetische Melodik. Seine Mitstreiter auf dem neuen Album “Zamazu” sind der langjährige musikalische Partner Javier Zalba (Klarinette, Sopransax, Altsax, Flöte) und eine flexible kubanisch-brasilianische Rhythmusgruppe. Das Ergebnis ist Latin Jazz der Sonderklasse: Fonsecas musikalische Phantasie reicht von ekstatischer Lebensfreude bis zu dunklen, dramatischen Stimmungen, von luftig-leichten Ohrwürmern bis zu orientalisch angehauchter Melancholie. “Ich liebe diesen Burschen”, sagte Ibrahim Ferrer – wir tun es ihm gleich.Roberto Fonseca, piano & fender rhodes; Emilio del Monte, perc.; Emilio del Monte jr., perc.; Javier Zalba, clarinet, flute & sax; Ramsés Rodriguez,drums; Omar Gonzáles,double bass.

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