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17 Hippies (D)

Nur Stämme werden überleben

Aug ’10
22
19:30

17 Hippies  (photo credit: Hanna Lipmann)Die 17 Hippies sorgen alljährlich für einen furiosen Konzertabend im Kulturzelt! Wir grüßen den Rock’n’Roll, den Balkan, Mexiko, den Chanson, Pop und Cajun. Die Lebenseinstellung der 17 Hippies ist herrlich unverdorben und gnadenlos rock n’roll, die Berliner Band passt so gut in das Kulturzelt Kassel, dass wir sie schon getrost als „Artists in Resident“ bezeichnen können. Ihre Entstehungsgeschichte liest sich wie eine Chronik des Berliner Musik-Lebens seit den 80er Jahren.

Heute stehen sie zu dreizehnt auf der Bühne und produzieren diesen typischen »17 Hippies-Sound«: Kontrabass, Banjo, Ukulele und Gitarre sind die rhythmische Basis über die sich das Melodiegeflecht aus Geigen, Violoncello, Accordeon, Klarinette, Trompete und Posaune legt. Traditionelle Musik aus Osteuropa, Frankreich und Amerika wird mit eigener Berliner Prägung versehen.

17 HippiesDer Sound der Hippies: witzig, spritzig, tanzbar. Vor dem Hintergrund anglo-amerikanischer Pop- und Rockmusik fing die Suche nach den eigenen Traditionen an. Im Laufe der Zeit sind dann mehr und mehr eigene Kompositionen und zahlreiche Songs mit Texten auf deutsch, englisch und französisch entstanden. Den Drive und die Fülle der weltmusikalischen Einflüsse haben die 17 Hippies dabei in ein neues Licht gestellt. „Wir sind gierig nach allem, was uns anschaut und berührt. Und da wir nie wissen, hinter welcher Ecke eine Überraschung lauert, bleibt uns nur, um möglichst viele Ecken zu biegen!“ Die Grundstimmung beschreibt die Band mit einem richtungsweisenden Zitat von Duke Ellington: „It don’t mean a thing if it ain’t got that swing.“ Ihr neues Album „El Dorado“ zeugt vom Willen, in der Weite das Große suchen zu wollen.

17 HippiesDie 17 Hippies, die eigentlich nie 17 sondern 13 waren, sind Vollblutmusiker. Das Kollektiv gehört seit dem Soundtrack von „Halbe Treppe“ zu den Kultfiguren des deutschen Films. Sie komponierten die Musik für das Stück „Kasimir & Karoline“ von Ödön von Horvarth am Deutschen Theater Berlin, spielten jüngst eine CD mit Marc Ribot und Jakob Ilja ein. Die E-Gitarrenklänge geben der Musik noch einmal eine formidable faszinierende Wende. 17 Hippies – dies ist auf einer DVD dokumentiert „The greatest show on earth“ – eine wunderbar reizvolle wie liebenswerte Dokumentation von Künstlern, die sich mit ihrer zutiefst intelligenten Musik viele Ehrungen und Lorbeeren erspielt haben.

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