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Archiv für 1. Januar 2012

17 Hippies (D)

Live Sommer 2012

Aug ’12
19
19:30

17 Hippies; © Hanna LipmannAdieu Kulturzelt Sommer – willkommen 17 Hippies!
Dieses Jahr sind die Hippies auf einer wirklich riesigen Welttournee, aber Glück gehabt: Kassel gehört dazu. Wenn die 17 Hippies aus dem Rest der Welt zurückkehren, haben sie meist mehr im Gepäck als beim Auftakt der Reise. Allerdings sind es kaum kitschige Staubfänger, die Koffer und Taschen füllen. Vielmehr bevölkern neue Klänge und Melodien die zwölf kreativen Köpfe. Nach Wochen der Live-Performances auf den Bühnen von Spanien, Frankreich, Israel oder China warten unzählige Rhythmen, Melodien und Instrumente darauf, in neuen Stücken verarbeitet zu werden. Ihre Musik steckt in den Klängen türkischer Straßenmusiker oder lässt sich auch mal von einem javanesischen Schattenspieler im eigenen Viertel inspirieren.

17 HippiesGenre-Bezeichnungen wie Weltmusik reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie die vielköpfige Band ihre musikalischen Stärken in den letzten sechzehn Jahren zur Höchstform gebracht hat. Apropos Musikeranzahl: zählen ist zwecklos! 17 klingt einfach gut und bedeutet nicht unbedingt das, was einem als erstes in den Sinn kommt … oder was man auf der Bühne sieht. Mit Phantom Songs haben die 17 Hippies seit ihrem Bestehen zehn Alben veröffentlicht. Sie spielten als erste deutsche Band auf dem legendären WOMAD-Festival in Australien und Neuseeland. Das Repertoire der 17 Hippies umfasst mehr als die Summe aller identifizierbaren Komponenten.

17 HippiesAlles begann mit der Idee, Musik auf so einen kleinen gemeinsamen Nenner zu bringen, dass möglichst viele Musiker mitspielen können. Anfänglich wurden eingängige Melodien und Grooves traditioneller Musik naher Nachbarländer für den eigenen Gebrauch arrangiert. Balkanrhythmen haben dem anglo-amerikanischen Rock/Pop/Jazz-Background der Mitglieder neue Impulse gegeben. Ganz auf die einzelnen Musiker und ihr akustisches Instrumentarium abgestimmt, hat sich die Musik der 17 Hippies im Gesamtbild zu einem unverwechselbaren Sound verdichtet.
Ihr Programm Phantom Songs zeigt weise, wohin der musikalische Weg die 17 Hippies führt. Ohne ihre Ursprünge aus dem Blick zu verlieren gehen sie zielstrebig nach vorn – offen, wandelbar und mit schwindelerregender Leichtigkeit am Puls der Zeit. Es ist der Geist der Zeit, des Jetzt, der durch die deutsch, französisch und englisch gesungenen Texte weht – inklusive des längst zum Klassiker gewordenen Stücks in hessischem Dialekt, das diesmal geradezu arabisch anmutet.